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 Betreff des Beitrags: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Do 14. Jun 2007, 15:08 
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In Österreich hat es vor einiger Zeit den ersten Dopingfall im Schach gegeben. Die Wienerin Monika Galambfalvy hatte einen Dopingtest verweigert und ist darauf hin für zwei Jahre gesperrt worden. Auch Proteste beim Schiedsgericht brachten keine Besserung. Die Sperre bleibt bestehen und Monika ist somit von sämtlichen Sportarten ausgeschlossen, die der BSO gemeldet sind. So dürfte Monika unter anderem nicht einmal mehr an einem Bridgeturnier teilnehmen. Monika hat aktuell rund 1700 Elo und hat mit internationalem Spitzenschach wohl nicht so viel zu tun. Trotzdem gibt es Kontrollen auch spätabends, ja rund um die Uhr. Da stellt man sich schon die Sinnfrage, wenn eine österreichische Spielerin mit rund 1700 Elo kontrolliert wird und das im SCHACH! Das muss man sich einmal vorstellen...! Wenn man jemandem auf der Straße erzählt, dass es im Schach rund um die Uhr Dopingkontrollen gibt, dann wirkt das besser als jeder Witz aus dem Wirtshaus.

Meine Meinung dazu:
Wie krank und lächerlich is das bitte? Doping im Schach!!! :D :D :D
Da war wieder den richtigen Leuten fad, also haben sie schnell was Sinnloses erfunden. Fairness, schön und gut, aber man kann alles übertreiben! In diesem Fall erreicht die Lächerlichkeit schon Dimensionen, dass ich einen ganzen Tag lang darüber lachen könnte, wenn mir die Zeit dazu net zu schade wär. In wessen Kopf ist dieser Geistblitz entstanden, im Schach Rund-um-die-Uhr-Dopingkontrollen einzuführen? Um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, werden sogar österreichische Hobbyspielerinnen diesen Kontrollen unterzogen, wo Doping ungefähr so viel Sinn machen würde, wie am Meeresgrund ein Lagerfeuer zu entfachen. Was sich hier an Lächerlichkeit auftut, übertrifft jedes Kasperltheater um ein Vielfaches. Da können nicht einmal unsere schrägsten Politiker mithalten. Bei Weitem nicht! ;)

Hier noch der Antrag auf Aufhebung der Sperre wegen Doping von Monika Galambfalvy.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Dummheit stirbt nie...

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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Do 14. Jun 2007, 17:08 
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Registriert: Fr 8. Jun 2007, 22:28
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Naja...da wollte der ÖSB unbedingt zur BSO um die Förderungen zu kassieren und so musste er aber auch wie alle anderen Sportarten Dopingkontrollen einführen.

Der Fall Galambfalvy ist natürlich an Lächerlichkeit kaum zu überbieten!

Sie wurde ja bei der Frauenstaatsmeisterschaft 05 Dritte und war damals auch auf der Kaderliste, aber auf der Aktuelen nicht mehr.

Der ÖSB hat verabsäumt dies zu aktualisieren und so weiter und so fort...

:wand: :ono: :wand: :ono: :wand: :ono: :wand: :ono: :wand: :ono: :wand:


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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Do 14. Jun 2007, 17:28 
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DorianS hat geschrieben:
Naja...da wollte der ÖSB unbedingt zur BSO um die Förderungen zu kassieren und so musste er aber auch wie alle anderen Sportarten Dopingkontrollen einführen.


Soweit ich weiß, wollte der ÖSB bzw. die FIDE, dass Schach olympisch wird und dazu sind diese Dopingkontrollen notwendig. Aber ich verstehe nicht ganz, wie man im Schach dopen kann. Gibt es für Schach eine eigene Liste von verbotenen Substanzen? Oder gibt es nur eine generelle? Weißt du das?

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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Fr 15. Jun 2007, 11:13 
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Also ich kenn ein gutes Dopingmittel

den berühmten BIER-BONUS! :geige:


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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Fr 15. Jun 2007, 12:43 
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Der soll aber auch schon das eine oder andere Mal nach hinten losgegangen sein... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Mo 18. Jun 2007, 17:58 
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Schachverein: Fuerstenfeld
Ach was, ich habe mich auch im chess.at-Forum zurückgehalten und meinen Senf nicht dazugegeben. Das war mir einfach zu blöd. Warum soll ich da mit Leuten herumstreiten, die der Meinung sind, dass Doping im Schach möglich ist und dass das ernst zu behandeln sei, blablabla... Dafür ist mir die Zeit zu schade.


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 Betreff des Beitrags: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Mo 18. Jun 2007, 22:23 
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Schachverein: TU Wien
Ich lass es dort jetzt auch gut sein - hat ja doch keinen Sinn!

Der ÖSB muss sich natürlich für Dopingkontrollen und deren Sinnhaftigkeit aussprechen, denn sonst wäre bis jetzt alles umsonst gewesen und außerdem will nicht "ausgschi**en" haben...
Dass es auch einige Spieler gibt, die einen Sinn in der Sache sehen, kann ich zwar nicht ganz nochvollziehen, aber soll so sein. Die glauben so fest daran, dass eine Diskussion ohnehin sinnlos ist. So soll jeder davon halten, was er möchte.

Hoffentlich gibts in Oberwart Kontrollen! Dann hab i was zum Lachen und allein deswegen würde sich das hohe Nenngeld schon auszahlen...!

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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Mi 18. Jul 2007, 11:28 
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Die meisten Snullus die da auf ogi.at posten sind sowas von brainfred, das glaubst du nicht!


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 Betreff des Beitrags: aus der Sichtr eines deutschen Michels, nicht studiert
BeitragVerfasst am: Do 13. Mai 2010, 18:51 
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Schachverein: nein
Nach meiner Lebenserfahrung allgemein und über dreißig Jahren Engagement für verschiedene Sachen. halte ich die Kontrollen für reinen Unsinn. Nebenher halte ich sie für undemokratisch und der Sucht mancher Zeitgenossen nach
alles kontrollieren gefolgt.

Es ist kein belegter Fall bekannt, nach dem irgendein Stoff einen Erfolg gebracht hätte.

Es gibt nun leider einmal zunehmend kranke und vor allem alte kranke Leute, die Medikamente fressen müssen oder sie
fressen, weil irgendein Fachmann ihnen das so gesagt hat.

Und da ist man natürlich schnell dope pousitiv. Medikamente enthalten halt auch Stoffe, die so wirken.

Zu sagen, lassens ehna testen oder nix spielen, ist schlicht eine Erpressung. Doc Hübner war so ziemlich der einzige, der
gesagt hat, ohne mich. Doc Hübnerhat aber seinen Beruf. Der braucht mich Schach nix zu verdienen.

Das krampfhafte Bemühen, Schach als olympischen Sport zu bekommen, ist fast schon Prostitution. Ist Schach weniger wert, nur weil es nie olympisch war?

Mit freundlichem Gruß
narssner


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 Betreff des Beitrags: Re: Doping im Schach: Kontrollen sinnvoll?
BeitragVerfasst am: Mi 24. Nov 2010, 09:42 
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Registriert: Mi 27. Okt 2010, 17:20
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Guten Morgen...

Habe gerade den etwas älteren Beitrag gesehen und frage mich wirklich, inwiefern Doping im Schach wirklich sinnvoll sein kann...? Was würde es mir bringen zu dopen? Sorgt das nicht für ein übermäßigen Adrenalinaustoß ? Inwiefern, soll das in einem Denkspiel hilfreich sein...
Naja zwischendurch ist die Welt verrückt, nicht wahr :) ?!
Muss man nicht verstehen!
Grüßli


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